darumgeht's

In den vergangenen Jahren hat die fortschreitende Digitalisierung immer mehr an Dynamik gewonnen. War sie zu Beginn am stärksten im Wirtschaftsleben unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ beheimatet, hat der digitale Prozess heute nahezu alle Lebensbereiche erfasst.

Wir in Niederösterreich haben diesen Begriff weiter gedacht und einerseits den Begriff Industrie 4.0 auf „Wirtschaft 4.0“ abgeändert. Denn wir sind der Ansicht, dass alle Unternehmen in Niederösterreich von diesem Wandel betroffen sind. 

Da Digitalisierung eine wesentliche Querschnittsmaterie für die zukünftige Entwicklung im Land darstellt, wurden vielfältige Maßnahmen entwickelt, ob in der Medizin, der Verwaltung, der Weiterbildung und sogar in Schulen und Kindergärten.

Digitaler Wandel für Wirtschaft, Verwaltung und Menschen  

Wir wollen die niederösterreichischen Unternehmen, die Landesverwaltung, aber auch die Bürgerinnen und Bürger optimal auf den digitalen Wandel vorbereiten.

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"Damit wir die Digitalisierung umfassend behandeln können, haben wir alle Aktivitäten in einer Geschäftsstelle für Technologie und Digitalisierung gebündelt. Angefangen von der Verwaltung über Betriebe, der Forschung, der Aus- und Weiterbildung bis hin zu allgemeinen Gesellschaftsthemen."

Landeshauptfrau 
Johanna Mikl-Leitner

Mit Absenden dieses Formulares erkläre ich mich damit einverstanden, dass mich das Team der Volkspartei Niederösterreich per E-Mail über aktuelle politische Themen und Ereignisse, geplante Veranstaltungen, Berichte darüber, weitere Mit-Mach-Aktionen und Nachrichten aus der Wahlbewegung auf dem Laufenden hält und meine Daten zu diesem Zweck verarbeitet werden. Näheres siehe www.vpnoe.at/datenschutz.

Mit der zunehmenden Digitalisierung werden sich Qualifikationsanforderungen grundlegend ändern, womit der Digitalisierung eine Schlüsselrolle in der Aus- und Weiterbildung zukommt.
Auch in den Kindergärten und Schulen wird der Digitalisierungsschwerpunkt des Landes umgesetzt.

Digitalisierung in Schule und Kindergarten

NÖ Wirtschaft 4.0

TECHNOLOGISCHE HILFESTELLUNGEN DURCH TECHNOPOLE IN NÖ - 
Z.B. BEI 3D-DRUCK VON METALLEN

"ENTERPRISE 4.0" - 
DIREKTER AUSTAUSCH 
DER UNTERNEHMEN ZU BESTIMMTEN 
THEMEN

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG VON UNTERNEHMEN, UND FORSCHUNGS-EINRICHTUNGEN 

WANDEL 
UNTERSTÜTZEN

Durch die NÖ Digitalisierungsstrategie sollen Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen, die ländlichen Regionen gestärkt sowie die Lebensqualität weiter erhöht werden. 
Um den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen zu können, werden einerseits Menschen dafür aus- und weitergebildet und andererseits die Unternehmen und Einrichtungen bei diesem Wandel mit vielfältigen Förderungen unterstützt.

MENSCHEN QUALIFIZIEREN

FACHKRÄFTEMONITOR NÖ 
ALS PROGNOSETOOL FÜR 
DEN ARBEITSMARKT

PROGRAMM
"FUTURE OF PRODUCTION NETWORK" ALS 2JÄHRIGES QUALIFIZIERUNGS-
PROGRAMM

INNOVATIONSASSISTENTIN
ZUR FÖRDERUNG VON 
NEUEM PERSONAL IM 
BEREICH FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Bee-Bots

Alle niederösterreichischen Landeskindergärten und Volksschulen werden derzeit mit Bienen-Roboter-Sets - sogenannten „Bee-Bots“ - ausgestattet. 
So soll analytisches und vorausschauendes Denken sowie Problemlösekompetenz spielerisch beigebracht werden. 

Ziel ist es eine digitale Grundbildung zu vermitteln. Schülerinnen und Schülern soll der kritisch reflektierte Einsatz der digitalen Kommunikations-werkzeuge beigebracht werden. Der respektvolle Umgang mit den Kommunikationspartnern ist dabei ebenfalls als Bildungsziel zu sehen.  

Social Media-
Bewusstseinsbildung

Alle NÖ Volks- und Sonderschulen haben Zugang zu einem speziellen Online-Leseportal. Kernprodukt sind sogenannte Boardstories, die für den Einsatz im Unterricht bzw. zur Gruppenarbeit digital aufbereitet und mittels spezieller Technologien wie interaktiven Whiteboards oder Beamern eingesetzt werden.

Digitaler Lesespaß

Neben dem Robotik-Lehrgang an der FH Wiener Neustadt bekommt NÖ als erstes Bundesland einen FH-Studiengang für Agrartechnologie. Darüber hinaus fördert das Land auch eine Stiftungs-professur für Digitalisierung und Automatisierung im Verkehrs und Mobilitätssystem mit 300.000 Euro.

Lehrgänge und Forschungsförderungen

"Die Digitalisierung ist heute aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Mit der Digitalisierungsstrategie haben wir einen Leitfaden für die kommenden Jahre entwickelt. Damit wird unser Ziel gelingen – den ‚Digitalen Wandel‘ zu nutzen – für Land und Leute."

Landesrätin Petra Bohuslav

Digitale Verwaltung

Niederösterreich ist Nummer eins bei der digitalen Verwaltung in Niederösterreich. Im Zentrum der landeseigenen 3D-Strategie stehen neben Digitalisierung auch Deregulierung und Dezentralisierung.

Seit der flächendeckenden Einführung des elektronischen Akts im Jahr 2014 wurden 50 Prozent der Anträge im Bereich der Wirtschaftsförderung bzw. 80 Prozent der Anträge im Bereich des Tourismus bereits elektronisch eingereicht.

Die Digitalisierung ermöglicht es Arbeitsplätze im Landesdienst in die Regionen zu verlagern und damit die Stärkung des ländlichen Raums weiter voranzutreiben. Schrittweise werden so 500 Arbeitsplätze bis zum Jahr 2022 ausgelagert.

Breitband-Offensive

Glasfaser ist als Infrastruktur mindestens so bedeutend wie Straße, Schiene oder die Kanalisation. Da für die Übertragung von enormen Datenmengen mit Glasfaser nur hauchdünne Fasern eingesetzt werden, ist die Verlegung dieser Infrastruktur mit weniger Aufwand verbunden – vor allem wenn man dafür bestehende (Leerrohr-)Infrastruktur nutzen kann. 

In vier Pilotregionen des ländlichen Raums errichtet die ecoplus-Tochter Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) eine leistungsstarke Breitband-Internet-Infrastruktur. Die ersten Kunden im Triestingtal bekommen bereits ihren persönlichen Glasfaseranschluss.

Mobilität im digitalisierten Zeitalter

Der Verkehrsbereich steht vor großen Umbrüchen. Digitalisierung, Automatisierung, E-Mobilität und Sharing werden die Mobilität stark verändern. Die Energiewende und Verkehrswende sind auch nötig, um die Klimaziele im Verkehr erreichen zu können.

In der Stadtgemeinde Melk wurde die erste „Smart Street“-Musterstraße Niederösterreichs eröffnet. Auf dieser „intelligenten Straße“ sollen Licht-Management, Verkehrsleittechnik, Laden von E-Fahrzeugen und Handys, Video-Überwachung mit Polizei-Verbindung, Erneuerbare Energie-Nutzung und vieles mehr den Menschen dienen.

Wenn im nächsten Jahr Wiener Neustadt zum Austragungsort der Niederösterreichischen Landesausstellung mit dem Motto „Welt in Bewegung“ wird, dann ist auch der sogenannte „Digibus-Austria“ mit von der Partie. Ab Mai bis über die Sommermonate werden an mehreren Tagen pro Woche Demofahrten mit dem autonom fahrenden Bus angeboten.  

Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung

Moderner Technologien, Informations- und Kommunikationstechniken eröffnen neue Behandlungswege, Prozesse und steigern die Qualität in der Medizin. 

Wir wollen die Vorteile der Digitalisierung zum Wohle der Patienten nutzen und haben in Niederösterreich bereits innovative Projekte im Gesundheitswesen umgesetzt.

Gesundheitshotline 1450 
In allen Situationen, wo ein gesundheitliches Problem oder eine Frage zu einem aktuellen gesundheitlichen Problem auftritt, stehen unter der Rufnummer 1450 kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Digitaler Impfpass
Der digitale Impfpass ist ein Meilenstein im Gesundheitswesen und ersetzt den bisherigen Papier-Impfpass. Als Pilotland zählt NÖ erneut zu den bundesweiten Vorreitern.

Gesundheitskooperation
Es gilt die international besten Projekte zu analysieren und für NÖ zu adaptieren. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen in Bayern ist bereits ein kompetenter Partner im Bereich der E-Medizin gefunden.

Digitalisierung als Chance für Land und Leute nutzen

„Die Digitalisierung ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Daher wollen wir sie für das Land und die Landsleute nutzen und mit der Digitalisierungsstrategie NÖ zum schnellsten Bundesland machen. Die Digitalisierung bietet Chancen, die es zu nützen gilt. Aber es entstehen auch Risiken, die wir minimieren müssen“, so Landesrätin Petra Bohuslav und VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

Federführend bei der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie war die Geschäftsstelle für Technologie und Digitalisierung im Land NÖ, die alle Aktivitäten im Bereich „Digitalisierung“ koordiniert und bündelt. „Vor rund einem Jahr haben im Rahmen der Digitalisierungsstrategie rund 96 Maßnahmen gestartet – ein Drittel davon wurden bereits umgesetzt.

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